Was sind LED`s?
     
Eine LED (Light Emitting Diode) ist eine elektronische Licht-
quelle. Ihre Grundlage sind sogenannte Halbleiter wie Gallium,
Silizium oder Arsen. Um hocheffizient Licht emittieren zu
können, müssen sie extrem rein sein und bestimmten
Anforderungen entsprechen. Um dies zu erreichen, wird
eine hauchdünne Halbleiter-Grundschicht (engl. wafer, Waffel)
in Vakuumkammern molekular beschichtet. Das Verfahren heißt
MBE (Molecular Beam Epitaxy). Dieser Prozess wird auch als
„Züchtung von Kristallen” bezeichnet. In die rein kristallinen
Strukturen werden Fremdatome implementiert, bevor der wafer
in mikroskopisch kleine Einheiten geschnitten wird. Diese
Halbleiter bilden später- als Einheit unterschiedlicher Pole
(Anode und Kathode) - einen Light Chip. Leuchtdioden sind
mikrostrukturelle Festkörper und vollkommen unanfällig für
Erschütterungen. Sie halten 1000-mal länger als herkömmliche
Glühbirnen, stellen Halogenlampen gleichfalls in den Schatten,
erzeugen kaum Wärme und verbrauchen weniger Strom.
LEDs enthalten keine schädlichen Füllgase und erzeugen
keine UV-Strahlung.
  MBE Anlage Was passiert im
Light Chip?
Die Elektronen der
Leuchtdiode kreisen
treu um ihre Kern-
schalen. Legt man
eine Spannung
(Energiezufuhr) an,
die einen gewissen
Grenzwert übersteigt,
ist es mit dieser
atomaren Monogamie
schnell vorbei.
Elektrisch erregt, haben die Elektronen die Eigenschaft, sich aus ihrem Atom-
verband zu lösen, um sich an anderer Stelle mit einem fremden Atom zu ver-
binden. Ist die Kristallzüchtung optimal gelungen, geben die Elektronen die
beim „Aufprall“ in den neuen Atomverband entstehende Energie in Form
kleinster Lichteinheiten, sogenannter Photonen, ab.
Albert Einstein Albert Einstein
Das moderne Konzept der
„Photonen“ geht auf Albert
Einstein zurück, den Vater
der Relativitätstheorie.
Photonen bezeichnen die
kleinste, nicht mehr teilbare
Einheit von Licht.
 
LED
Light Chip
LEDs